Geschichte
Gründungen nach dem ersten Weltkrieg
Die ersten Organisationen von Leitenden Angestellten entstanden: die VELA, Vereinigung der Leitenden Angestellten in Handel und Industrie, im Dezember 1919, und kurz darauf 1919 der Budaci, der Bund angestellter Chemiker und Ingenieure, Vorläufer des VAA, sowie der Verband oberer Bergbeamter, Vorläufer des VDF (heute: "die Führungskräfte").
Zusammenschlüsse nach dem zweiten Weltkrieg
Leitende Angestellte schlossen sich nach zwischenzeitlicher Gleichschaltung bzw. Auflösung wieder zusammen. 1948 entstand der VAA. 1949 kam es bereits zur Bildung einer Dachorganisation, aus der 1951 die Union der Leitenden Angestellten hervorging.
"Nicht ohne uns über uns bestimmen!"
Die gemeinsamen Anliegen der Führungskräfte und der Leitenden Angestellten waren seit jeher getragen von dem Willen, sich nicht durch andere bevormunden zu lassen. In einem gesetzgeberischen Ansatz für ein Betriebsverfassungsgesetz sollten die Leitenden Angestellten 1952 in die Betriebsräte eingegliedert werden. Dagegen haben sie sich erfolgreich gewehrt.
1976: Mitbestimmungsgesetz
Die Leitenden Angestellten sind mit einem Sitz in den Aufsichtsräten der Unternehmen vertreten.
1988: Betriebsverfassungsgesetz
Die rechtssichere Abgrenzung zwischen den Leitenden Angestellten und der übrigen Belegschaft wurde 1988 im Betriebsverfassungsgesetz gezogen.
1988: Sprecherausschußgesetz
Die Sprecherausschüsse der Leitenden Angestellten werden nach zwanzigjähriger Vorlaufzeit gesetzlich verankert. 1990 fanden die ersten Wahlen statt. Das Nebeneinander von Betriebsräten und Sprecherausschüssen wird durchweg als fruchtbar bezeichnet.
1996: Gesetz über Europäische Betriebsräte (EBRG)
Die ULA konnte hier die Beteiligung der Leitenden Angestellten bei Unterrichtung und Anhörung in europaweit tätigen Unternehmen sicherstellen.


