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Alterssicherung
Im Bereich der Alterssicherung spricht sich der Deutche Führungskräfteverband dafür aus, das bewährte drei Säulenmodell bestehend aus einer gesetzlichen, umlagefinanzierten Rente sowie einer Ergänzung durch betriebliche und private Vorsorge konsequent weiterzuentwickeln.
Der Schlüssel zur Erhaltung der gesetzlichen Rentenversicherung liegt insbesondere im Erhalt des Leistungsprinzips. Das Ziel eines Ausgleichs zwischen Beziehern hoher und niedriger Einkommen muss auch weiterhin dem Steuersystem vorbehalten bleiben. Eine Vermengung beider Prinzipien würde die Legitimation der Rentenversicherung weiter untergraben und letztlich den Weg in eine steuerfinanzierte Grundrente ebnen.
Systematisch begründbar und unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit des Generationenvertrags sogar geboten sind allein Maßnahmen des Ausgleichs zwischen kinderlosen und kindererziehenden Versicherten.
Betriebliche und private Vorsorge werden gerade für Führungskräfte in Zukunft weniger denn je eindeutig voneinander zu trennen sein. Dennoch wäre es nicht akzeptabel, wenn sich die Arbeitgeber in Zukunft vollständig aus der Finanzierungsverantwortung für die zweite Säule zurück ziehen würden. Vor diesem Hintergrund macht sich der Deutsche Führungskräfteverband für eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Zahlungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern stark.

